Installation/Neuinstallation/Grafischer Installationsprozess
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Rechnerstart mit eingelegter CD
Nach dem Rechnerstart mit eingelegter CD erscheint zunächst folgender Schirm, der eine Sprachauswahl anfordert (nach 30 Sekunden ohne Tastendruck wird Englisch verwendet). Hier wählt man die Sprache der Wahl aus und bestätigt mit der Enter-Taste.
Im folgenden Schirm werden die Möglichkeiten zur Auswahl gestellt, mit denen man fortfahren möchte. Interessant sind Kubuntu ausprobieren (Rechner bleibt unverändert) und Kubuntu installieren.
Im ersten Fall wird die LiveCD gestartet, d.h. Kubuntu wird vom Installationsmedium gestartet und lediglich in den Hauptspeicher geladen. Der Vorteil darin liegt, das so bereits ausprobiert werden kann, ob alle Komponenten unterstützt werden oder mit Problemen zu rechnen ist. Auf dem Desktop wird ein Installations-Icon angezeigt, mit dem das Betriebssystem bei Gefälligkeit direkt installiert werden kann. Ein Nebeneffekt ist dabei, dass während der Installation alle Programme der LiveCD verwendet werden können.
Wählt man Kubuntu installieren aus, so erscheinen die Installationsdialoge direkt, was im Vergleich zur LiveCD-Sitzung schneller startet und letztlich schneller abläuft. Die Wahl der Methode ist jedem selbst überlassen, das der Installationsassistent der selbe ist.
Das Installationsprogramm
Der erste Schirm des Installationsprogrammes ist der Begrüßungsdialog. An dieser Stelle kann auch die Sprache nochmal überprüft werden, in den meisten Fällen wird hier der Klick auf Vor die einzige Tat sein.
Zeitzone wählen
An dieser Stelle kann man über die Region und der Zone die passende Zeitzone wählen. Gemäß der Sprache wird eine Zeitzone - hier Deutschland - vorgeschlagen. Im DropDown-Menü Region kann die Auswahl bereits nach ausgewählten Ländern als auch Kontinenten eingrenzen, im DropDown-Menü Zone wird dann der letztlich passende Bereich ausgewählt.
Tastaturbelegung
Im nächsten Schritt wird man aufgefordert ein Tastaturlayout zu wählen. Auch hier ist in der Regel eine sinnvolle Vorauswahl getroffen worden. Über das DropDown-Menü Layout kann man eine sprachlich passende Gestaltung wählen, im DropDown-Variante die Verfeinerung dessen. Beispielsweise die Standardvariante, stille Akzente (wie in der Abbildung), aber auch alternative Belegungen wie Dvorak.
Unterhalb der Auswahlmenüs wird die Tastatur mit ihrer Belegung anhand der gesetzten werden angezeigt. Wie man in der Abbbildung sieht, ist an dieser Stelle die deutsche Lokalisierung nocht nicht vollständig.
Festplatte partitionieren
Anschließend findet die Partitionierung statt. Es werden zwei, wenn bereits ein Betriebssystem installiert ist drei, Optionen gegeben:
Das ganze Medium verwenden ist eine automatische Installation auf die ganze der ausgewählten Festplatte.
Partitionen manuell festlegen in diesem Fall kann man die Partitionierung nach eigenem Ermessen vornehmen. Dieses ist die fortgeschrittene Variante, hat jedoch die Vorteile das man System- von Benutzerdaten trennen. Dies verschafft Vorteile bei einer Neuinstallation, oder auch beim Backup.
Wenn man bereits ein Betriebssystem installiert hat, wird zudem angeboten Kubuntu parallel zu installieren.
Wer mit der automatischen Partitionierung fortfahren möchte, kann diesen Abschnitt nun überspringen. Ist man sich über die manuelle Partitionierung unsicher, so ist die erste Option zu empfehlen. Folgend wird eine einfache manuelle Partitionierung aufgezeigt.
Manuelle Partitionierung
Im ersten Schritt wird die gewählte Festplatte ausgewählt und Neue Partitionstabelle... angeklickt. Hat man bereits festgelegte Partitionen, können diese auch gelöscht werden und bereits freier Platz kann auch verwendet werden.
Feier Platz kann frei zugewiesen werden, in dem dieser markiert und auf Hinzufügen geklickt wird. Unter anderem wird die Größe, der Typ und der Einbindungspunkt abgefragt. Wichtig ist es letztlich drei Partitionen zu erstellen (zwei sind Minimum, jedoch würde dafür die automatische Partitionierung ausreichen).
Benötigt wird eine System- bzw Root-Partition, die empfohlenermaßen zwischen 10 bis 15 GB groß sein sollte und auf '/' eingebunden werden muss. Es geht auch mit wesentlich weniger Platzbedarf, so ist jedoch genug Puffer nach oben da.
Des Weiteren ist die Home-Partition für die Benutzerverzeichnisse nötig. Hierfür kann fast der gesamte restliche Platz verwendet werden, wichtig ist diese auf '/home/' einzubinden.
Zuletzt bedarf es einer Partition für den Auslagerungsspeicher (unter Verwendung Swap auswählen), dessen empfohlene Größe vom Hauptspeicher abhängt. Ab einem GB-Hauptspeicher sind 1-2 GB für den sogenannten Swap ausreichend, bei kleinerem Hauptspeicher sollte der Swap doppelt so groß sein. Möchte man später Suspend to Disk verwenden, sollte der Swap auf jeden Fall größer als der Hauptspeicher sein.
Abgesehen von der Größe (Screenshots sind Demos unter einer Virtualisierungslösung) sollte das ganze in etwa so aussehen:
Benutzer anlegen
Bevor die Installation nun durchgeführt werden kann, werden die Benutzerdaten abgefragt. Neben dem Namen (freiwillig), dem Benutzernamen und dem Passwort wird auch der Rechnername angegeben.
Darüber hinaus kann noch eine verfeinerte Einstellung bezüglich des Passworts bzw. des Logins durchgeführt werden. Wie in der Abbildung zu sehen, sind jedoch einige Texte zu lang (Bugreport). Die erste Option (oben links) beschreibt, dass das PAssword lediglich zum Login verwendet wird und ist standardmäßig aktiviert. Die zweite Option (oben rechts) stellt ein automatisches Login ohne Passwort-Abfrage ein. Mit der dritten Möglichkeit (unten) kann man festlegen, dass das Passwort zum Login und zum Entschlüsseln des persönlichen Verzeichnisses verwendet wird. Somit wird das Benutzerverzeichnis auch automatisch verschlüsselt.
Installieren
Nach der Eingabe der Benutzerinformation wird eine Zusammenfassung der Installationseinstellungen angezeigt. Hier ist die letzte Chance noch abzubrechen oder Änderungen durchzuführen. Mit Klick auf Installieren wird der Vorgang gestartet.
Daraufhin wird die Installation nun vorgenommen. Der Fortschritt wird in einem entsprechendem Prozessbalken angezeigt und der gegenwärtige Vorgang knapp beschrieben.


