Konfiguration/Treiber/ATI

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Mit Linux gibt es immer wieder sehr große Schwierigkeiten mit den verschiedenen ATI-Grafikkarten und den dazugehörigen Treibern. Dies äußert sich zum Beispiel dadurch, daß man direkt nach der Anmeldung nur noch einen schwarzen Bildschirm hat, der Monitor fährt beim Start in den Standby-Modus und läßt sich zu keiner weiteren Mitarbeit überreden oder man hat alle möglichen Störeffekte wie weiße und schwarze Streifen oder der Bildschirm wechselt ständig die Hintergrundfarbe. Von AMD/ATI gibt es leider nur den proprietären Treiber, der auch nur von AMD/ATI weiter entwickelt wird. Es gibt jedoch auch einen quell-offenen Treiber, der ebenfalls die Probleme behebt.

Dieser Artikel beschreibt zum einen die Installation des in den Paketen mitgelieferten ATI-fglrx-Treibers, zum anderen die Installation des ATI-eigenen Treibers .

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Voraussetzung sind das Aufrufen eines Terminal-Fensters und die Eingabe von Befehlen.

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Die folgenden Schritte erfordern tiefe Eingriffe in das System!

Der mitgelieferte fglrx-Treiber

Um den in den Paketen vorhandenen Treiber zu installieren geht man folgender maßen vor:

Als erstes startet man über das K-Menü ein Terminal-Fenster.

Hier bringen wir mit
sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
unser System auf den neuesten Stand. Nun installieren wir mit
sudo apt-get install xorg-driver-fglrx
den fglrx-Treiber. Dann wird mit
sudo depmod -a
die Datei modules.dep überprüft, ob neue Module hinzugekommen sind und dann die Datei ggf. neu erstellt. Mit dem Befehl
sudo aticonfig --initial && sudo aticonfig --overlay-type=Xv
wird unser Treiber dem System bekannt gemacht.

Sollte das nicht funktionieren, geben sie die beide sudo-Befehle nacheinander und ohne && ein.

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Das nun folgende ist zwingend erforderlich, wird aber leider immer wieder mißachtet!!

ACHTUNG! Sie sollten nun ihren Rechner auf keinen Fall über das Menü neu starten! Starten sie auch keine anderen Programme! Sie geben statt dessen in ihrer Konsole folgendes zum Neustart ein:

sudo init 6

Mit diesem Befehl wird unter Anderem auch verhindert, daß z.B. die momentane Desktop-Konfiguration erneut gespeichert wird und die gerade erstellten Konfigurations-Dateien mit alten und nun unbrauchbaren Werten überschrieben werden.

Nach einem erfolgreichen Neustart sollte nun der Treiber zur Verfügung stehen. Dies überprüfen wir am einfachsten wieder über ein Konsolen-Fenster. Der Befehl
fglrxinfo
sollte dann je nach Karte folgendes Ergebnis liefern:
display: :0.0  screen: 0
OpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.
OpenGL renderer string: ATI RADEON 9600 Series
OpenGL version string: 2.1.8494 Releas

Des weiteren sollte nun im K-Menü in Dienstprogramme das ATI Catalyst Control Center vorhanden sein.

Mit diesem Ergebnis haben wir nun den in den Paketen mitgelieferten ATI-fglrx-Treiber erfolgreich installiert.

Der original proprietäre ATI-fglrx-Treiber

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Gelegentlich kann es vorkommen, daß nach einem Kernel-Update dieser Vorgang wiederholt werden muß. Dies ist aber nicht immer der Fall.

Um den proprietären fglrx-Treiber von ATI zu installieren sind folgende Schritte notwendig:

Zu aller erst lädt man sich unter folgender Adresse den neuesten Treiber für seine ATI-Karte: ATI Graphics Drivers & Software.

Zur Zeit wäre das folgende Datei:

 ati-driver-installer-10-6-x86.x86_64.run

Nun wechselt man über den Dateimanager in das Download-Verzeichnis. Mit der rechten Maustaste klickt man die entsprechende Datei an und wählt Eigenschaften. Dort wählen wir den Reiter Berechtigungen und setzen falls er nicht vorhanden ist bei Ausführbar den Haken. Dann bestätigen Sie mit einem Klick auf Ok ihre Änderung-

Als nächstes startet man über das K-Menü ein Terminal-Fenster.

Hier bringen wir mit
sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
unser System auf den neuesten Stand.
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Sollte bereits ein ältere Version des original ATI-Treibers installiert sein, muß dieser erst deinstalliert werden da es sonst zu Konflikten kommen kann!

Ist ein älterer Treiber von ATI installiert wechseln sie bitte in das Verzeichnis /usr/share/ati und deinstallieren sie diesen mit dem Befehl:
sudo sh ./fglrx-uninstall.sh

Dann wechselt man in das entsprechende Download-Verzeichnis.

Dort angekommen startet man mit:
kdesudo sh ./ati-driver-installer-10-3-x86.x86_64.run
das Installationsprogramm.

In der nun erscheinenden Dialog-Box wählt man den ersten Punkt Install DriverXXX... und klickt auf Continue. Daraufhin erscheint der Lizenzvertrag den man mit I Agree akzeptiert. In der nächsten Box wählt man den Punkt Automatic und bestätigt wieder mit Continue. Der proprietäre ATI-Linuxtreiber wird nun installiert. Nach der Installation erscheint noch eine Hinweisbox, daß der Treiber erfolgreich installiert sei. Diese beenden wir mit einem Klick auf Exit.

Nun gehen wir wieder in unser Konsolen-Fenster. Mit dem Befehl
sudo aticonfig --initial && sudo aticonfig --overlay-type=Xv
wird nun der Treiber konfiguriert und dem System bekannt gemacht.

Sollte das nicht funktionieren, geben sie die beiden sudo-Befehle nacheinander und ohne && ein.

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Das nun folgende ist zwingend erforderlich, wird aber leider immer wieder mißachtet!!

ACHTUNG! Sie sollten nun ihren Rechner auf keinen Fall über das Menü neu starten! Auch andere Programme sollten Sie auf keinen Fall starten! Geben Sie statt dessen in ihrer Konsole folgendes zum Neustart ein:

sudo init 6

Mit diesem Befehl wird unter Anderem auch verhindert, daß z.B. die momentane Desktop-Konfiguration erneut gespeichert wird und die gerade erstellten Konfigurations-Dateien mit alten und nun unbrauchbaren Werten überschrieben werden.

Nach einem erfolgreichen Neustart sollte nun der Treiber zur Verfügung stehen. Dies überprüfen wir am einfachsten wieder über ein Konsolen-Fenster. Der Befehl
fglrxinfo
sollte dann je nach Karte folgendes Ergebnis liefern:
display: :0.0  screen: 0
OpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.
OpenGL renderer string: ATI RADEON 9600 Series
OpenGL version string: 2.1.8494 Releas

Nun sollte im K-Menü unter Dienstprogramme das ATI Catalyst Control Center vorhanden sein.

Mit diesem Ergebnis haben wir den original proprietären ATI-Linuxtreiber erfolgreich installiert.

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