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Amarok 2.1 mit Kubuntnu Paketen erschienen

Der Audioplayer Amarok ist in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag in der Version 2.1 mit dem Codenamen "Let There Be Light" (zu Deutsch "Es werde Licht") erschienen. Die Arbeit der vergangenen fünf Monate, die in die Entwicklung des zweiten Major-Updates in die 2er-Version gesteckt worden sind, wurde dazu genutzt neue wie auch aus Amarok 1.4 bekannte und bislang fehlende Funktionen nachzurüsten.

Besonders hervorzuheben sind Verbesserungen der Playlist, in der nun Suchen, Filtern und die Warteschlange implementiert ist. Zusätzlich kommt als neue Funktion ein Layout Editor hinzu, mit dem die Playlist nach eigenen Wünschen gestaltet werden kann. Visuelle Veränderungen hat es ebenso in der Kontext-Ansicht gegeben, die verschiedene Informationen rund um das aktuelle Stück oder den zur Zeit laufenden Dienst bietet. Eine bessere Platzausnutzung und die Berücksichtigung des gewählten Farbschemas lassen die Kontext-Ansicht dazu nahtlos und ansprechend aussehen.

Weiterhin wird der Benutzer nun in die Lage versetzt Positionen in laufenden Stücken zu markieren und diese später wieder anzusteuern. Dies macht insbesondere bei Hörbüchern und Podcasts Sinn, die gewöhnlich über eine längere Zeitspanne laufen. Amarok ist sogar soweit automatisiert, als dass es sich die letzte Position eines gespielten Stückes merkt. Ebenfalls neu hinzugekommen sind die sogenannten "Amarok URLs". Damit lassen sich Adressen zu externen Diensten wie Librivox oder Jamendo erzeugen, weitergeben und in einem anderen Amarok öffnen.

Überarbeitet wurde zudem das Last.fm Plugin und mit ReplayGain wird eine weitere neue Funktion unterstützt. Speichergeräte werden nun ansehnlicher dargestellt und auch die iPod-Verwaltung wurde von vielen Fehlern bereinigt. Das oft angekreidete Fehlverhalten bei der Zuordnung zu "Verschiedene Interpreten" ist nun ebenfalls passé und soll zuverlässig funktionieren.

Detailliertere Informationen und weitere Screenshots kann man der offiziellen Bekanntmachung (englisch) entnehmen.

Für Kubuntu sind Pakete erhältlich, wobei bei Verwendung der Entwicklerversion "Karmic Koala" eine Aktualisierung ausreicht. Nutzer der stabilen Version 9.04 können Pakete aus dem Backport PPA beziehen. Eine deutschsprachige Anleitung dazu kann man hier finden.