Team:Redaktion/Nachrichten/Interview mit Sebastian Kügler

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Inhaltsverzeichnis

Quellen

Playlist von Radio Tux

Organisatorisches

Das Interview mit sebas wird am 28.5.08 auf dem Linuxtag von Radio Tux aufgezeichnet. Gnokii (von RT) und ich, serenity, werden es zusammen führen, da er mehr Erfahrung hat. Sollten sich im Gespräch noch Fragen ergeben, die hier nicht genannt werden, so stelle ich sie.

Sendezeit beträgt 30 Minuten, abzüglich 2 Musiktiteln und kurzer Einleitung bleiben 20 Minuten. Daher wird es das Interview in 2 Teilen geben. Der eine Teil wird gesendet und die restlichen Fragen stelle ich ihm hinterher. Das ganze wird dann am Tag der Sendung, am 30.5, ins Portal gestellt.

Pressemitteilung

Deutsch

Auf Kubuntu-de.org ist ein interessantes Interview mit Sebastian Kügler (aka sebas) erschienen. Gemeinsam mit RadioTux hat Marc Hildebrand von kubuntu-de.org Sebastian über die Entwicklung, den aktuellen Stand und die Zukunft von KDE 4.1 befragt. Der erste Teil des Interviews wurde Live von RadioTux am 30. Mai übertragen und wird bald als Aufzeichnung auf der Webseite von RadioTux verfügbar sein. Im Gespräch betont Sebastian Kügler, dass KDE 4.1 definitiv für Endanwender geeignet sein wird. Unter anderem weil die am häufigsten geforderten Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten inzwischen in Plasma integriert wurden, die Kernanwendungen von KDE - unter anderem Kontact mit den dazugehörigen Programmen - inzwischen auf KDE 4 portiert wurden und nicht zuletzt weil "wahnsinnig viele coole neue Games" hinzugekommen sind.

Englisch (?)

Fragen

Fragen innerhalb der Sendung

  • Hallo Sebastian, stelle Dich bitte mal vor.
  • Und wie bist Du zu KDE gekommen und was beinhaltet Deine Arbeit dort genau?
  • Viele Leute waren vom 4.0 Release enttäuscht, da sie mehr erwartet haben. Wie hoch hängt die Messlatte für 4.1?
  • Welche neuen Features werden in KDE4.1 Einzug halten?
  • Worauf freust Du Dich am meisten?
  • Welchen Stellenwert hat für dich das 4.1 Release? Ein Schritt von vielen, oder endlich die Basis auf die man aufbauen kann?
  • Durch KDE 4.0 sollte neuen Entwickler ein Anreiz gegeben werden der Community zu helfen. In wie weit ist absehbar ob dies geglückt ist?
  • Wie kann man sich aktiv an der KDE Entwicklung beteiligen und wo gibt es Hilfe zum Einstieg in die KDE Entwicklung?
  • Gibt es auch Bereiche in denen man ohne Programmierkenntnisse helfen kann?
  • Hinweis, dass das gesamte Interview im Portal von Kubuntu-de.org ab sofort zu lesen ist

Fragen fürs Portal

  • In welchen Bereichen siehst Du noch Verbesserungspotential?
  • Erklärtes Ziel von KDE ist ja auf vielen Plattformen zu laufen. Wie gut läuft die Entwicklung in diesem Bereich?
  • Welche Teile von KDE werden auf anderen Plattformen zur Verfügung stehen?
  • Was erhofft Ihr euch davon, daß KDe oder Teile von KDE auch für WIndows zur Verfügung stehen?
  • Was hat euch dazu bewegt auf feste Releasezeiten zu setzen?
  • Viele der großen Distributionen verwenden Gnome als Standarddesktop. Wie groß stehen die Chancen, das sich dies mit KDE4 ändert?
  • Vielleicht ist es etwas verfrüht, aber gibt es schon Pläne für das 4.2 Release?
  • Nokia hat vor einigen Wochen Trolltech übernommen. Ergeben sich daraus deiner Ansicht nach Vor- bzw Nachteile für KDE?
  • Vervollständige diesen Satz: KDE bedeutet für mich...


Einleitung

Das Release von KDE4.1 wirft seine Schatten voraus, als Release-Datum peilen die Entwickler den 29. Juli 2008 an. Daher wollen wir einen kleinen Ausblick auf die neue Version der beliebten Desktopumgebung wagen und haben dazu Sebastian Kügler (aka sebas) auf dem Linuxtag 2008 in Berlin zu einem Gespräch gebeten, um einige Fragen über die Entwicklung von KDE, den derzeitigen Status und seine Arbeit beim Projekt stellen.

Sebastian ist Vorstandsmitglied des KDE e.V. und Mitglied des Release-Teams. Er studierte an der Radboud University of Nijmegen und ist als Mitglied der Marketing Working Group auch für strategische Entscheidungen des Projektes verantwortlich.

Das Interview ist entstanden in Zusammenarbeit mit Radio Tux, die den ersten Teil des Interviews geführt haben und heute um 13.00 Uhr senden.

Radio Tux sendet live vom LinuxTag in Berlin. Vom 28. - 31. Mai gibt es jeden Tag per Live-Stream interessante Interviews, Hintergrundberichte und freie Musik. Was Radio Tux in den 4 Tagen alles senden wird, findet man in ihrem Sendeplan.

Im folgenden eine bearbeitete und auf Lesbarkeit optimierte Version des Interviews:

Das Interview selbst

  • Hallo Sebastian, stelle Dich bitte mal kurz dem Publikum vor.

Hallo, ich bin Sebastian Kügler. Ich arbeite mit an KDE und speziell im Moment an Plasma, der Desktopshell und am Windowmanager und seinen Compositingeffekten. Ich mache auch "nicht-Coding" Sachen z. B. bin ich im Vorstand vom KDE e.V., das ist die Organisation, die hinter KDE steht. So in der Art der Mozilla Foundation bzw. der Gnome Foundation, aber entsprechend für KDE. Außerdem mache ich viel Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

  • Sebastian wie bist Du eigentlich zum KDE-Projekt gekommen? Hast du irgendwann mal gesagt, das ist etwas was ich benutze und das will ich auch weiterentwickeln. Was hat dich zu KDE gebracht?

Das ist ca 4-5 Jahre her und ich hab zu dem Zeitpunkt KDE schon eine Weile benutzt. Außerdem wollte an sinnvollen Sachen arbeiten. Programmieren hat mir Spaß gemacht und ich wollte auch "Nicht-Wegwerf-Code" schreiben. Daher habe ich Simon Edwards eine Mail geschrieben, da ich gesehen habe, dass er Systemverwaltungstools programmiert hatte, die damals noch sehr, sehr alpha waren. Und habe ihn einfach gefragt, ob ich die letzte Version seines Codes haben könnte. Da hat er mich gewarnt und meinte, das es nicht funktioniert. Da sagte ich: "Das ist der Sinn der Sache." Ich habe dann damit begonnen diese Tools auf Debian zu portieren und ihm Patches geschickt. So bin ich reingekommen. Simon hat mich dann auch in die niederländische KDE-Community eingeladen, dort lernte ich Leute kennen. Bin ich auch mit zur Akademy nach Spanien gefahren, das ist die jährliche Konferenz und bin dann da so richtig reingerutscht.

  • Ja, Sebastian im Januar wurde KDE 4.0 released. Viele von den KDE-Entwicklern haben immer wieder gesagt, es wird nicht für den produktiven Einsatz sein, also wer wirklich mit seinem System arbeiten will soll erstmal bei KDE 3.5.x bleiben. Viele Leute waren vom 4.0 Release trotzdem enttäuscht.

KDE 4.1 kommt jetzt in den nächsten Wochen, was denkst du: Wird es dieses Mal eine benutzbare Version sein und was gibt es neues in KDE 4.1?

Erstens: Ja. Ganz deutlich KDE 4.1 wird ein Release für Enduser werden. Ganz wichtig ist die bestehende Funktionalität wurde ausgebaut, stabilisiert und verschnellert. Außerdem haben wir neue Applikationen drinnen. Z. B. haben wir den DragonPlayer, ein einfacher Multimediaspieler. Dann kommt außerdem KDE PIM, mit der wichtigsten Komponente dem Mailclient und wir haben wahnsinnig viele coole neue Games. Plasma hat wichtige neue Features bekommen: das man Panels hinzufügen und diese einstellen kann, es gibt neue Plasmoids und es sind sehr viele neue Performancesachen hinzugekommen. Wir haben neue Features aus Qt z.b. WebKit. Ganz wichtig in 4.1: Es wird die erste Version für Windows, Mac und Solaris. Es ist wahnsinng viel Neues da. Auf jeden Fall ausprobieren!

  • Worauf freust Du Dich am meisten?

KMail. Ich benutze im Moment noch Kontact aus KDE 3, ganz einfach weil ich es derzeit nicht kompiliert bekomme.

  • Sebastian welchen Rolle spielt eigentlich das Release von KDE 4.1 für den Entwicklungszyklus der KDE-Umgebung?

Wenn man KDE 4.0 betrachtet, war dies hauptsächlich ein Plattformrelease. Wir haben neue Technologien herausgebracht, die Bibliotheken sind jetzt stabil. In KDE 4.1 kommen haufenweise neue Sachen, die auf den Features basieren. Und wenn man sich anguckt, dass wir eigentlich knapp 4 Monaten daran gearbeitet haben, sieht es sehr gut aus. In KDE 4.1 werden wir wieder ein breiteres Benutzerspektrum finden, sagen wir mal ganz grob: 4.0 Für Entwickler, Poweruser und Bleedin' Edge Sachen 4.1 Enduser und 4.2 wird für Enterprise Benutzer. 4.1 erweitert den Kreis der Benutzer deutlich und kriegen daher mehr Feedback aus der Community. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung World Domination.

  • Sebastian die Entwicklung bei KDE ist ja derzeit exrem, der Schritt von der 3er Baureihe auf KDE 4 ist ja schon extrem. Das komplette Environment wurde neu überdacht und mit neuen Anwendungen gefüllt. Ist es jetzt auch reizvoller für Entwickler sich bei euch zu beteiligen?

Ich glaube schon. Was wir z. B. in Plasma gemacht haben, das wir eine sehr einfache API auch für Webentwickler bereitstellen, das heißt das man kann Erweiterungen für den Desktop in Java Script schreiben kann. Gut für Leute, die relativ "untechnisch" sind. Wir sprechen ein wesentlich breiteres Spektrum an Entwicklern an. Was mir aufgefallen ist: innerhalb von 20 Minuten zwei Leute den KDE Stand besuchten, die planen aktiv am Entwicklungsprozess teilzunehmen. Ich glaube, das wir es mit einer sehr angenehmen und aufgeräumten Entwicklungsumgebung den Entwicklern, sowohl Hobbyentwicklern als auch Firmen, möglich machen vernünftige Applikationen zu bauen, die portabel sind und sich gut sowohl in den Desktop als auch ins Betriebsystem einfügen können.

  • Du hast gerade gesagt: es waren gerade zwei Leute am KDE Stand und wollten sich beteiligen. Wie kann man sich aktiv an der Entwicklung beteiligen?

Der einfachste Schritt um da reinzurollen ist wahrscheinlich auf techbase.kde.org zu gucken. Dort bekommt man eine Anleitung wie man sich die letzte Version installiert, dann setzt man sich so eine Entwicklungsumgebung auf, kompiliert es, installiert es und schaut es sich an. Man darf keine Angst haben einen Editor zu öffnen. Bisschen rumspielen, kaputtgehen kann ja nichts, ansonsten kann man es zurückdrehen. Dann meldet man sich auf Mailinglisten an, die einen interessieren. Dadurch kriegt man Gefühl dafür was in der Community los ist und wie der Entwicklungsprozess funktioniert. Man schreibt Patches für Sachen die einen stören. So rollt man dann da rein. Man lernt Leute kennen, die auch wiederum Anregungen haben. Und wenn einem das nicht gefällt, dann macht man etwas anderes. Zwanglos und frei eigentlich.

  • Für Leute ohne Programmierkenntnisse gibt es aber auch sicher Möglichkeiten sich an der Entwicklung von KDE zu beteiligen oder was denkst du?

Ganz sicher sogar. Wenn ich weiter ausholen darf: Ich glaube das freie Software sich nur durchsetzen kann, wenn es sich nicht nur auf die Software beschränkt, sondern eine komplette freie Kultur da mitnimmt. Einfach mal ein paar Stichworte: Wikipedia, OpenStreetMap, sowas in der Art. So eine ganze Infrastruktur ein kompletter freier Computer. Man braucht ja nicht nur Software, sondern man braucht auch Daten. Das ist der eine Punkt. Die sich anbieten wenn man keine Programmierkenntnisse hat. Wir machen nicht nur Software, wir sind eine große Community. Wir brauchen Leute die Dokumentation schreiben, die Übersetzungen machen, die zu Events fahren, die Sachen organisieren Veranstaltungen organisieren, Vorträge halten und Menschen die Bugs in Bugzilla verwalten oder Bugs triaging und damit den Entwicklern zuarbeiten. PR Sachen machen, Presseberichte schreiben, kleine Sachen wie KDE promoten auf Digg, Artikel für Seiten schreiben über KDE bloggen. Ganz wichtig: Helfen. Den Community Support muss ja auch irgendwer liefern. An KDE mitarbeiten bedeutet auch dem Freund zu helfen KDE zu installieren. Programmieren ist wirklich nur ein Teil und wir haben in den letzten Jahren auch wirklich aktiv daran gearbeitet das deutlich zu machen und auch den gleichwertigen Stellenwert von Nicht-Entwicklern innerhalb der Community zu unterstreichen.

Hier endet das Live-Interview von Radio-Tux

  • In welchen Bereichen siehst Du noch Verbesserungspotential?

Überall, ich bin da sehr kritisch weil ich auch vieles sehr genau kenne. Andererseits bin ich sehr zufrieden wie's im Moment läuft. Neue Herausforderungen sind im Entwicklungszyklus sicherlich die Integration von Distributed Version Control Systems wie git, die es uns ermöglichen Release- und Entwicklungszyklen separat zu behandeln, und so unseren Entwicklern gerecht wird, und es gleichzeitig den Distributoren einfacher macht, KDE zu verbreiten.

  • Erklärtes Ziel von KDE ist ja auf vielen Plattformen zu laufen. Wie gut läuft die Entwicklung in diesem Bereich?

Ich folge der OpenSolaris Entwicklung, da sind wir fast soweit dass sich fast alles installieren lässt. Der nächste Schritt ist dann die weitere Integration in's Betriebssystem, sodass wir auch Interfaces für Features in z.B. ZFS anbieten können.

Ich habe letztens Mal KDE Apps unter Windows ausprobiert, und sie schienen es soweit zu tun. Mit Mac habe ich leider keine Erfahrung. Ich denke, dass wir im Juli mit KDE 4.1 soweit sind, dass man die Sachen auf jeden Fall mal ausprobieren kann. Es ist aber sicherlich nicht alles gleich perfekt, was auch wieder unserem Ruf schaden kann. Voll zur Geltung kommen KDE Apps natürlich nur auf Freien Plattformen.

  • Welche Teile von KDE werden auf anderen Plattformen zur Verfügung stehen?

Grob gesagt, alles auf OpenSolaris, für Windows und Mac allerdings nicht der Desktop -- das gibt's ja schon. Allerdings schliesse ich es nicht aus, dass sich ein "Verrückter" findet, der auch den Desktop selber portiert.

  • Was erhofft Ihr euch davon, dass KDE oder Teile von KDE auch für Windows zur Verfügung stehen?

Mich persönlich interessiert es eigentlich nicht besonders. Ich interessiere mich für den freien Desktop, und dazu gehört auch ein freies OS. Allerdings verstehe ich es, dass es in heterogenen Umgebungen sehr interessant sein kann. So hat das BSI gerade Kontact vorgestellt, der auf Linux, Mac OS und Windows läuft. Da ergeben sich konkrete Vorteile für Migrationspfade, eventuell ein Ansatz dass Exchange Problem zu lösen.

Sicherlich kommen auch einige neue Entwickler dazu, ich werde mich allerdings persönlich dafür einsetzen dass unser Fokus auf freien Plattformen bleibt. Wir werden aber auch neue Mitglieder in die Community aufnehmen, und freuen uns sehr darüber.

Schliesslich gibt's auch viele KDE Entwickler und Benutzer, die zwar nicht immer und überall KDE benutzen können, und auch nicht immer um Windows oder OSX rumkommen, für die ist es nett, dann auch die KDE Sachen zur Verfügung zu haben.

Und es macht es einfach, den Leuten schonmal zu zeigen, was wir zu bieten haben.

  • Was hat euch dazu bewegt auf feste Releasezeiten zu setzen?

Ich denke, dass wir einfach zu gross sind, immer abzuwarten bis alles fertig ist. Das hat schon mit 4.0 nicht wirklich funktioniert. Gleichzeitig hilft es Distributoren, KDE anzubieten. Davon haben wir dann auch wieder Vorteile. Langfristig will ich allerdings auch flexiblere Entwicklungszyklen sehen.

  • Viele der großen Distributionen verwenden Gnome als Standarddesktop. Wie groß stehen die Chancen, das sich dies mit KDE4 ändert?

54,32%. ;-) Letztendlich entscheiden das aber nicht wir, sondern die Benutzer. Wir versuchen, unser Bestes zu tun um es so einfach wie möglich zu machen, KDE anzubieten. Langfristig gibt's aber genug Benutzer für KDE und GNOME. Mir ist es wichtiger, dass Freie Software weiter verbreitet wird. Ein GNOME Desktop ist mir 1000x lieber als ein Mac oder Windows Desktop. Die unfreien Systeme sind für uns die Konkurrenz. Sich gegenüber GNOME zu positionieren finde ich recht kleingeistig. Wir haben mehr gemeinsam als uns unterscheidet, gerade bei fundamentalen Dingen wir Ethik und Community.

  • Vielleicht ist es etwas verfrüht, aber gibt es schon Pläne für das 4.2 Release?

Ja, es wird im Januar 2009 kommen, also 6 Monate nach 4.1. Ich hoffe, dass KDE PIM mit diesem Release dann auf Akonadi basiert, dass wir mehr von den neuen Frameworks sehen (speziell die Integration zwischen Decibel und Akonadi scheint da sehr interessant). Ansonsten einen kompletteren Applikationenpark, viele neue coole Sachen in Plasma, KWin, bessere Integration von Webcontent, und hoffentlich focus-follows-mind. ;-)

  • Nokia hat vor einigen Wochen Trolltech übernommen. Ergeben sich daraus deiner Ansicht nach Vor- bzw Nachteile für KDE?

Es gibt an, dass KDE sehr interessant für sowohl Desktop als auch embedded ist. Eine grosse Firma, die sich hinter KDE stellt ist ein sehr gutes Zeichen. In der bisherigen Zusammenarbeit mit Nokia haben sie sich als sehr freundlich, hilfsbereit, offen und interessiert erwiesen. Wie es sich mir darstellt, will Nokia lernen ein guter Bürger im KDE Ecosystem zu werden.

Ich sehe diese Entwicklung als sehr positiv.

  • Vervollständige diesen Satz: KDE bedeutet für mich...

Freunde, Freiheit, Fun.

Der zweite Teil des Interviews wurde für kubuntu-de.org von Marc Hildebrand (aka serenity) geführt.